Kunst-Interessierte


Mit geführten Museums-, Ausstellungs- und Atelierbesuchen möchten wir unseren Teilnehmerinnen gute Kunst aus allen Jahrhunderten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Strömungen und Weltgegenden näherbringen.
Unsere Besuche finden meist nachmittags in Zürich oder der näheren Umgebung statt. Ein- oder zweimal pro Jahr planen wir einen Tagesanlass.

Kosten: Die Kosten für Führungen und Vorträge werden unter den Teilnehmerinnen des Anlasses aufgeteilt.

Jedes interessierte Mitglied ist herzlich willkommen, in unserer Kunstgruppe mitzumachen.

Auskunft erteilt Frau Christa Gantner. Tel.: 044 911 01 62 / E-Mail: kunst@netzwerk-erlenbach.ch


Donnerstag 03.09.2026

Roy Lichtenstein
08:30 - 16:00
  • Typ
    Kunstgruppe
  • Teilnehmer
    Frauen, Männer
  • Ort
    Kunstmuseum Basel
  • Text

    Das Kunstmuseum Basel zeigt Druckgrafiken aus allen Schaffensphasen der US-Pop-Art-Legende Roy Lichtenstein (1923–1997). Dank einer grosszügigen Schenkung der Roy Lichtenstein Foundation, die nun erstmals zu sehen ist, zählt das Kupferstichkabinett zu den wichtigsten Lichtenstein-Sammlungen ausserhalb der USA.

    Von ikonischen Comic-Explosionen bis zu Neuinterpretationen bekannter Kunstwerke bietet die Ausstellung faszinierende Einblicke in fünf Jahrzehnte voller Experimentierfreude. Serigrafien, Radierungen, Lithografien sowie Holz- und Linolschnitte verdeutlichen, wie Lichtenstein die Bildsprache der Alltagskultur in die Kunst aufnahm – und damit deren Ausdrucksformen grundlegend veränderte. Lassen Sie sich von rund 35 Werken in Lichtensteins bunte, ironische und quirlige Welt entführen.

Donnerstag 21.01.2027

Maria Lassnig und Edvard Munch
14:00 - 16:00
  • Typ
    Kunstgruppe
  • Ort
    Kunsthaus Zürich
  • Text

    Erstmals werden Maria Lassnig (1919 Kappel am Krappfeld – 2014 Wien) und Edvard Munch (1863 Løten – 1944 Ekely bei Oslo) in einer grossen Ausstellung gemeinsam gezeigt. Auf den ersten Blick trennt die österreichische Künstlerin und den norwegischen Maler – von dem das Kunsthaus die grösste Gemäldesammlung ausserhalb Norwegens besitzt – mehr als ein halbes Jahrhundert. Und doch gibt es zwischen ihren Werken und Biografien erstaunlich viele Parallelen. In der thematischen Gegenüberstellung wird ihr Schaffen neu lesbar. Beide setzten Farbe nicht nur als gestalterisches Mittel ein, sondern als starkes Ausdruckselement für das Innere: für Emotionen, Körperempfinden und Weltbezug.

    Für Lassnig wie für Munch war das Malen mehr als nur eine künstlerische Technik – es war eine Form der Selbstbefragung. Ihre Werke zeigen innere und äussere Zustände, die eine unmittelbare emotionale Wirkung entfalten. Der Untertitel der Ausstellung – «Malfluss = Lebensfluss» – stammt von einem Gemälde Maria Lassnigs. Er bringt auf den Punkt, was beide verbindet: die untrennbare Verbindung von Leben und Kunst.

    Die Ausstellung umfasst rund 160 Gemälde und Arbeiten auf Papier und entsteht mit grosszügiger Unterstützung des MUNCH in Oslo und der Maria Lassnig Stiftung.

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